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Welche vorgeburtlichen Untersuchungen gibt es?

Welche vorgeburtlichen Untersuchungen gibt es, welche Risiken für die Schwangerschaft haben sie jeweils?

Vorgeburtliche Untersuchungen werden unterschieden in

a) invasive Methoden: Fruchtwasserpunktion (Amniocentese), Chorionzottenbiopsie oder Nabelschnurpunktion und in

b) nichtinvasive Methoden: Ultraschalluntersuchungen, Blutuntersuchungen der Mutter

Die invasiven Untersuchungsmethoden bergen das Risiko einer Fehlgeburt in sich oder Entzündung der Gebärmutter und somit Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind.

Bei den nichtinvasiven Methoden sind keine Risiken für Mutter oder Kind bekannt.

Außerdem unterscheiden sich alle Methoden darin, ob sie nur eine Risikobestimmung für das wahrscheinliche Vorhandensein von Fehlentwicklungen, Abweichungen oder Behinderungen des erwarteten Kindes sind, oder sie ergeben mehr oder weniger genaue Aussagen über die normale Entwicklung oder über erkennbare Störungen des Kindes.

Genaue Informationen geben Frauenärzte und besonders die für pränatale Diagnostik spezialisierten Frauenärzte oder auch Fachärzte für Humangenetik.

Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie vorgeburtliche Untersuchungen vornehmen lassen wollen, können Sie dies bei einer Beratung an einer Schwangerschaftsberatungsstelle erörtern. Natürlich können Sie sich auch beraten lassen, wenn Sie nach vorgeburtlichen Untersuchungen bereits eine Diagnose über eine voraussichtliche Fehlbildung haben und Unterstützung in der Frage möchten, wie Sie damit umgehen.

Weitere Informationen zum Thema Pränataldiagnostik erhalten sie hier.