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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Diese hängen von der Art der festgestellten Einschränkung ab. Möglich ist eine Hormontherapie, z.B. zur Unterstützung der Eizellreifung. Bei leichter Einschränkung der Spermienqualität kann eine Insemination sinnvoll sein, d.h. eine Übertragung von Samenzellen mittels einer kleinen Kanüle in die Gebärmutter zum vermuteten Zeitpunkt des Eisprungs. Sinnvoll ist im Vorfeld der Insemination eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit bei der Frau. Bei Eileiterverschluss oder stärkerer Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit kommen die künstliche Befruchtungdurch IVF (In-Vitro-Fertilisierung) oder ICSY (Intra-Cytoplasmatische Spermien-Injektion) in Frage.

IVF oder ICSY setzen eine Hormonbehandlung der Frau voraus zur Stimulierung der Eizellproduktion. Die reifen Eizellen werden zur Zyklusmitte punktiert, in der Regel unter Kurznarkose, und im Reagenzglas oder mittels Injektion einer Samenzelle befruchtet. Maximal 3 Embryonen können dann in die Gebärmutter übertragen werden. Die Chance auf eine Schwangerschaft auf diesem Weg liegen bei ca. 15 – 30 % pro Behandlungszyklus, abhängig z.B. vom Alter der Frau, von der Eizellqualität, von der Qualität des Labors.

Die Chancen, innerhalb von 3 Behandlungszyklen mit IVF oder ICSY schwanger zu sein, liegen bei ca. 45 %, die Quote nach dem 4. Behandlungszyklus bei ca. 60 %.

Hauptrisiken bei einer Schwangerschaft nach IVF und ICSY ist die erhöhte Rate an Mehrlingsschwangerschaften mit einhergehender höherer Neigung zu Früh- und Fehlgeburten. Deshalb werden bei Frauen unter 35 Jahren in der Regel nur noch max. 2 Embryonen übertragen.

Überzählige Embryonen im Vorkernstadium können eingefroren (kryokonserviert) werden und zu einem späteren Zeitpunkt übertragen werden.

Es gibt eine Reihe weiterer Behandlungsmöglichkeiten je nach vorliegender Diagnose, zuständig sind in der Regel spezialisierte Praxen und Zentren für die Fertilitätsbehandlung (Links…).

Unterstützend wirken Homöopathie, Akupunktur und andere Naturheilverfahren.

Empfohlen werden psychologische Gespräche zur Stressbewältigung und Unterstützung der Verarbeitung des unerfüllten Kinderwunsches sowie der Belastungen, die durch Behandlungen entstehen und verarbeitet werden müssen.

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